Als Referentin für politische Bildung war ich gespannt auf den Fachtag „Israel und Palästina besprechbar machen – Kritische politische Bildung nach dem 7. Oktober“, der am 13. März 2025 in Berlin stattfand. Die Gesellschaft im Wandel gGmbH hatte zu diesem wichtigen Thema eingeladen, und ich war gespannt, welche Impulse der Tag für meine Arbeit bringen würde.
Ein intensiver Austausch
Der Tag begann mit einer Keynote, die uns alle in die komplexe Thematik einführte. Es folgte ein intensiver Austausch in Tischgesprächen, bei denen wir uns über unsere Erfahrungen und Herausforderungen in der pädagogischen Arbeit austauschten. Besonders bewegend war das Panel „1,5 Jahre nach dem 7. Oktober – eine Retroperspektive“, in dem verschiedene Perspektiven auf die aktuelle Lage beleuchtet wurden.
Vielfältige Workshops
Nach der Mittagspause standen verschiedene Workshops zur Auswahl. Ich entschied mich für den Workshop „Antisemitismus und Rassismus im Kontext des Nahostkonflikts“, der von Ahmad Dakhnous und Helen Müller geleitet wurde. Hier wurde deutlich, wie wichtig es ist, diese beiden Formen der Diskriminierung zusammenzudenken, ohne sie gegeneinander auszuspielen.
Emotionen und Körper in der Bildungsarbeit
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Fachtags war die Frage, wie Emotionen und Körper in eine sensible und wirksame Bildungsarbeit einfließen können. In den Workshops wurde deutlich, dass es keine einfachen Antworten gibt, aber dass es wichtig ist, Räume für offene Gespräche zu schaffen und die Erfahrungen von Betroffenen ernst zu nehmen.
Neue Impulse für die Praxis
Ich nehme viele neue Impulse aus diesem Fachtag mit. Besonders beeindruckt hat mich die Vielfalt der Perspektiven und die Offenheit, mit der wir uns über dieses schwierige Thema ausgetauscht haben. Ich bin zuversichtlich, dass dieser Fachtag dazu beitragen wird, dass wir in der pädagogischen Arbeit noch sensibler und wirksamer mit dem Thema Israel und Palästina umgehen können.

Ein Dankeschön
Ich möchte mich bei der Gesellschaft im Wandel gGmbH für die Organisation dieses wichtigen Fachtags bedanken. Es war ein Tag, der mich persönlich und beruflich bereichert hat.